Aikido/Karate

Aktuelle Beiträge aus der Abteilung Aikido/Karate

Aikido & Karate

Abteilungsleiter Aikido Karate Yann Texier

Abteilungsleitung


YANN TEXIER

0178 1438805
doraku.dojo@gmail.com


 
AIKIDO
ab 8 Jahre (
Kinder + Jugendliche)
Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die nicht aggressiv und trotzdem wirksam ist. Sie vereint Körper und Geist in Harmonie und kann auch von Kindern geübt werden. Unser Kindertraining unterscheidet sich vom Erwachsenentraining nur in vermehrten Pausen, in denen wir Spiele machen, ansonsten erwarten wir auf der Matte Aufmerksamkeit und Einhalten der Dojoetikette. Das Training setzt sich zusammen aus der Fallschule (Rolle vorwärts, Rolle rückwärts und Rolle seitwärts), Angriffstechniken und wesentlich fürs Aikido: Verteidigungstechniken.
Zweimal im Jahr überprüfen wir den Trainingsstand mit Gürtelprüfungen. Auch üben wir mit Schwert, Messer und Stock – natürlich aus Holz und versuchen den Kindern ein respektvolles Umgehen mit Trainingswaffen beizubringen. Gerade heute ist es für Kinder wichtig zu erkennen, dass man auch ohne Wettkampf, ohne Rekorde, ohne groß, stark und schnell zu sein, viel erreichen kann. Man schult beim Aikido Aufmerksamkeit, sechsten Sinn und Höflichkeit.
Montag 16:00 – 17:00
TV-Halle 1 – oben  (Lageplan)
Krailling

AIKIDO
ab 15 Jahre (
Jugendliche + Erwachsene)
Für den Anfang genügen lockere Sportsachen. Aikido ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Die Übungen bestehen hauptsächlich aus Fallschulen, Hebel- und Wurftechniken, runden, weichen und harmonischen Bewegungen. Aikido kennt keinen Wettkampf, alle Techniken werden mit einem Partner geübt. Es werden keinerlei konditionellen Voraussetzungen erwartet, die Kondition wird bei regelmäßigem Training langsam gesteigert.
Montag 19:00 – 21:00
TV – Vereinsheim  (Lageplan)
Krailling
Donnerstag 18:30 – 19:45
TV – kleiner Spiegelsaal  (Google Karte)
Krailling

Ein Probetraining ist jederzeit möglich, komm bei Interesse einfach zu einem regulären Training vorbei!


Übungsleitung: Robert Frank (3. Dan Aikido)
Übungsleitung Kinder: Hannelore Christaller (3. Dan Aikido)
Vertretung: Joachim Grau (1. Dan Aikido)

KARATE
ab 15 Jahren (
Jugendliche + Erwachsene)
Kein Wettkampf Karate, kein Kontakt Karate. Die Übungen bestehen hauptsächlich aus Stoß-, Schlag- und Fußtechniken, dynamischen und schnellen Bewegungen. Im Karate wird nicht nur der Körper, sondern auch der Geist geschult. Konzentration, positives Denken und Meditation gehören ebenso zum Trainingsinhalt wie die Schulung von Reaktionsvermögen, Ausdauer und Beweglichkeit. Es werden keine konditionellen Voraussetzungen erwartet, die nötige Kondition wird beim regelmäßigen Training langsam gesteigert.
Mittwoch 19:00 – 20:30
TV – Vereinsheim  (Lageplan)
Krailling
Donnerstag 19:45 – 21:15
TV – kleiner Spiegelsaal  (Lageplan)
Krailling

Ein Probetraining ist jederzeit möglich, komm bei Interesse einfach zu einem regulären Training vorbei!


Übungsleitung: Robert Frank (4. Dan Karate)

Aikido

Aikido schöpft aus den Lebens- und Kampferfahrungen mehrerer Jahrhunderte und ist dennoch eine sehr junge japanische Kampfkunst. Sie wurde von Ueshiba Morihei Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet. Die japanischen Schriftzeichen bedeuten im Einzelnen: Harmonie (Ai), geistige Kraft (Ki), und Weg (Do). Aikido ist also vor allem ein Weg zur Entwicklung und Entfaltung der im Unterbewussten ruhenden geistigen Kräfte, der Körpergeschmeidigkeit und des Körperbewusstseins.

Im Aikido wird der Angreifer geführt, er wird gelenkt und geworfen – wenn es sein muss. Die Absicht liegt darin, einem Gegner die Unsinnigkeit und die Erfolglosigkeit seiner aggressiven Handlungen bewusst zu machen und ihm die Chance zur Aufgabe und zur Einsicht zu geben. Beides kann er jedoch nur wahrnehmen, wenn er körperlich und geistig unversehrt bleibt – auch nach mehreren Bodenberührungen.

Derart human kann man nur handeln, wenn man sich körperlich und geistig schult und frei von Gefühlen wie Wut oder Rache ist und gelernt hat, den Gegner zu führen, anstatt ihn vernichten zu wollen. Das gilt sowohl für die waffenlosen Techniken als auch für die Waffentechniken des Aikido, dem Aiki-Ken (Schwert) und dem Aiki-Jo (Stock). Auch hier ist das Ziel, den Angreifer dazu zu bewegen, sein feindseliges Tun einzustellen. Dies erreicht man auch unbewaffnet oder unter Benutzung seiner Waffe. Und so kann man wieder herstellen, was er gestört hat: Die Harmonie.

Karate

Karate, was soviel bedeutet wie „leere Hand“ oder waffenlose Selbstverteidigung, meint auch, dass man zum Erlernen von etwas Neuem seinen Geist „leer“ machen muss, um frei von Vorurteilen und fixiertem Denken zu werden. In diesem Sinne, also zur Vervollkommnung des Charakters, wollte Gründer Gichin Funakoshi das von ihm gegründete moderne Karate verstanden wissen. Natürlich kann Karate auch wettkampfmäßig, sportlich oder zur Selbstverteidigung betrieben werden. Auch wenn das Eine das Andere nicht unbedingt ausschließt, so legen wir besonderen Wert auf den traditionellen Sinn der Übung.

Karate beginnt mit der Grundschule (Kihon). Dabei werden alle Hand- und Fußtechniken, sowie deren Kombination erlernt und beständig geübt. Die in der Grundschule gelernten Techniken werden mit Hilfe eines Partners weiter geübt, wobei Angriff, Abwehr und Gegenangriff festgelegt sind (Gohon Kumite). Die Beherrschung der Grundtechniken, besonders aber das Abstoppen der Angriffstechniken ist Voraussetzung für das freie Angreifen und Abwehren (Ippon Kumite). Der Karateschüler wird durch das Einüben von zunächst festgelegten Formen allmählich zu immer freieren Kampfformen bis hin zum freien Kampf (Jiyu Kumite) geführt. Hier wird im Rahmen der Wettkampfregeln versucht, einen Punkt durch optimale Technik und Kampfgeist zu erreichen. Auch einzeln zu übende Formen (Kata), ein festgelegter Ablauf von Techniken gegen mehrere imaginäre Gegner, sind Teil des Trainings. Sie sind wesentlicher Bestandteil einer jeden Gürtelprüfung, so dass auf dem Weg vom Anfänger zum Schwarzgurt zahlreiche Katas erlernt werden.